Montag, der 06.Februar 2012
  Fergitz in der Uckermark
Im 13. Jh. eroberten deutsche Ordensritter die u.a. von slawischen Stämmen besiedelte Uckermark. In der Folgezeit gründeten sie eine Reihe von Orten und gaben ihnen zugleich auch den Ortsnamen. So entstand um 1354 mit dem Ritter Verckwitz der Ort am Oberuckersee, der ab 1684 dann Fergitz hieß.

Die großflächige Gemeinde Gerswalde liegt in der wald- und seenreichen Region Uckermark zwischen den Städten Prenzlau und Templin. Das Gemeinde- gebiet reicht im Nordosten bis zum Oberuckersee, der zum Ortsteil Fergitz gehört.

In diesem flachen und weiten Land zwischen Oder und Havel beiderseits von Uecker und Randow, im Nordosten des Landes Brandenburg, findet sich die Natur noch in ihrer Unberührtheit wieder. Moore und Feuchtgebiete wechseln mit Trockenheiden und Steppenrasenflächen, hier gibt es das größte Binnenschilfgebiet Deutschlands und das größte Quellmoor in Norddeutschland. So wundert es nicht, dass über die Hälfte der Fläche des Landkreises Uckermark unter Naturschutz steht. So fruchtbar wie der Boden, so rein, wie die Luft dieser Region, Und nicht zu vergessen die klaren Gewässer mit fast 400 Seen, Bächen und Flüßchen. viele vom Aussterben bedrohte Tierarten fühlen sich hier inzwischen wieder heimisch. Sie werden bei dort also auch den seltenen Seeadler, den Schwarzstorch und scheue Kraniche finden.

Interessant für die Geschichtsineressierten: In Fergitz wurde 1701 die 15-jährige Magd Dorothee Elisabeth Tretschlaff als Hexe hingerichtet. Sie ist das letzte der Todesopfer der Hexenverfolgung in Brandenburg.
   FOTOGALERIE

Wasserburg in Gerswalde

Kirche in Gerswalde

Oberuckersee

Spaziergänge in der Uckermark

Seeadler in der Uckermark

Kirche in Fergitz

Zander