|
Die Synagoge in der Rykestraße in Prenzlauer Berg ist die größte in Deutschland. Das Gebäude
wurde nach dem Entwurf des Architekten Johann Höniger auf einem Hinterhofgelände errichtet. In der dreischiffigen Basilika
befinden sich die Vorhalle, ein Kidduschraum, ein kleiner Gebetsraum und der große Saal, der für die Hohen Feiertage benutzt
wird. Eine Treppe führt zur Frauenempore. Die Fassade erinnert an romanische, märkische Backsteinkirchen.
Das jüdische Leben im Bezirk Prenzlauer Berg wird nur begrenzt wahrgenommen. Den meisten Besuchern sind nur der
Friedhof an der Schönhauser Allee und die Synagoge in der Rykestraße bekannt. Diese Orte stellen aber nur einen kleinen
Ausschnitt der Realität dar: Der Bezirk hatte 1933 immerhin etwa 18.000 Bürger jüdischen Glaubens, die über eine
eigene Infrastruktur verfügten. Dazu gehörten Waisenhäuser, Altersheime, Schulen, spezialisierte Geschäfte und Betriebe.
Adresse: Rykestraße 53 10405 Berlin | |
|
Jüdische Synagoge in der Rykestraße  Jüdische Synagoge in der Rykestraße  Jüdische Synagoge in der Rykestraße 
|
|
| |