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Anlaß für den Bau der Kirche war die Tatsache, dass die ältere Bartholomäuskirche am Königstor
die große Gemeinde der Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Wohnquartiere zwischen Greifswalder Straße und Prenzlauer Allee bzw.
Weißenburger Straße (seit 1947 Kollwitzstraße) nicht aufnehmen konnte. Die Kaiserin Auguste Victoria übernahm die
Schirmherrschaft für die Errichtung der Kirche. Den Baugrund stellte 1891 die Familie Bötzow zur Verfügung, die in der
Nördlichen Feldmark, dem heutigen Bezirk Prenzlauer Berg, große Ländereien besaß.
Nach Plänen des königlichen Baurats Bernhard Kühn wurde die Immanuelkirche ab 1892 gebaut und bereits ein
Jahr später vollendet. Bei ihrer Einweihung am 21. Oktober 1893 stand sie auf völlig freiem Feld. Das Kircheninnere ist mit Wand-
und Deckengemälden verziert. Die romantische Orgel stammt aus der Werkstatt der bekannten Frankfurter Firma Sauer. Der seit 1985 unter
Denkmalschutz gestellte, neoromanische rote Klinkerbau (übrigens eine Schwesterkirche der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche)
besticht momentan noch vor allem durch seine original erhaltene innere Gestaltung und die sehr spitze, achteckige Turmhaube. Der 68 m hohe
Turm überragt die umliegenden Häuser und dient den hier lebenden Menschen zur Orientierung.
Adresse: Immanuelkirchstraße 1 10405 Berlin | |
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Immanuelkirche  Immanuelkirche  Immanuelkirche  Immanuelkirche 
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