|
Der Jüdische Friedhof mit einer Größe von 5 ha ist 1827 als Ersatz für den Jüdischen Friedhof in
der Großen Hamburger Straße angelegt worden. Der Jüdische Friedhof im Bezirk Prenzlauer Berg, dessen Anlage nach
Plänen des Stadtbaurats Friedrich Wilhelm Langerhans vorgenommen wurde, ist nur zur Schönhauser Allee hinter einer Mauer erkennbar.
Die übrigen Seiten sind von Wohnhäusern und Höfen umschlossen.
Bedeutende jüdische Persönlichkeiten fanden auf dem Friedhof der Jüdischen Gemeinde ihre letzte Ruhestätte.
Dazu zählen unter anderem der Maler Max Liebermann (1847-1935), der Komponist Giacomo Meyerbeer (1791-1864) sowie der Großkaufmann,
Mäzen und Verlagsgründer Leopold Ullstein (1826-1899).
An den Hauptwegen liegen die Begräbnisstätten der wohlhabenden Gemeindemitglieder. Hier befindet sich auch die
Ehrenreihe für Verstorbene, die sich um die Jüdische Gemeinde besonders verdient gemacht haben. Die Verstorbenen sind zum Teil
übereinander bestattet. In den anderen Abteilungen des Friedhofs sind mehr oder weniger schlichte Gräber angelegt. Viele sind nur
durch einfache Nummernsteine gekennzeichnet. Der Friedhof darf aufgrund der Einsturzgefahr nur mit der Genehmigung der Jüdischen Gemeinde
betreten werden.
Adresse: Schönhauser Allee 23 10435 Berlin | |
|
Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee  Jüdischer Friedhof im Winter  Jüdischer Friedhof im Winter  Jüdischer Friedhof 
|
|
| |